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Ausflug zum deutschen Chorfest 2022



Leipzig ist ganz Chor


Am 26.5. um 7:30 Uhr verließ ein komfortabler Reisebus der Firma Müller das Bürgerhaus Ginsheim, besetzt mit 27 Sängerinnen und Sängern der Chorgemeinschaft Ginsheim. Vier Sängerinnen brachten ihre Männer mit; dann waren da noch die Chorleiterin Britta Wagenhäuser und der nette Busfahrer Siegfried. Los gings Richtung Leipzig zum Deutschen Chorfest 2022. Alle waren sehr gespannt und etwas unsicher, wie alles so werden würde. Unsicherheit lässt sich am Besten mit Weck, Woscht und Woi überwinden und so gab es dann auch zur ersten Rast ein Rheinhessisches Frühstück, alles selbst mitgebracht und auf einem Campingtisch serviert. Dann wurden alle erwartungsfroher und gegen 14:00 waren wir dann an unserem Ibis Style Hotel in Radefeld, etwas 16 km außerhalb von Leipzig. Ein kurzes Einchecken für alle in ihre Doppel- und Einzelzimmer und dann hat uns unser Bus in die Stadt zur Eröffnungsfeier auf dem Markt vor dem Rathaus Leipzig gebracht. Einige verzichteten auf die Eröffnungsfeier und haben erst mal eine touristisch geführte Stadtrundfahrt mitgemacht, um sich auf diese Art die Stadt zu erschließen.
Die Stadt war angefüllt mit frohen Sängern aus ganz Deutschland, das Wetter war gut, die Stimmung prächtig. Die Rede des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer haben wir noch gehört und auch sehr schönen Chorgesang.
Wir waren ausgestattet mit unserem Teilnehmerarmbändchen und dem gelben Programmbuch, wo ALLES drinstand. Nach der für uns kurzen Eröffnungsfeier (wegen Verspätung) wurde kurz geschmökert und sortiert und dann machten sich verschieden Kleingruppen auf zu verschiedenen Veranstaltungen, die alle fußnah zu erreichen waren. Auf diese Art erkundeten wir die Stadt. Die vielen Konzerte verteilten sich auf Open-Air-Bühnen an verschiedenen Plätzen, auf große Konzertsäle und Theaterbühnen, Kongresshallen, Säle der Universität, alternative Locations wie ehemalige Tanzsäle und natürlich viele Kirchen in der Stadt, von denen die Thomaskirche mit dem Thomanerchor und die Nikolaikirche die bekanntesten sein dürften.
Der Busfahrer musste sich an bestimmte Ruhe-, Schicht- und Fahrtzeiten halten, was für uns bedeutete, dass er abends um 20:30 jeden Abend die Stadt Richtung Hotel verlassen musste. Das nutzten einige von uns, aber andere wollten auch noch Abendveranstaltungen besuchen, wie große Open-Air-Konzerte auf dem Marktplatz. Hier spielten an zwei Abenden die bekannte Acapella-Gruppen Slixx und Basta. Danach kam man dann nur mit der S-Bahn zum Flughafen Halle-Leipzig und von dort mit einem privaten Hotel-Shuttle-Service zurück. Das haben wir an 2 Abenden so gemacht. Im Hotel ließen wir dann den Abend ausklingen.
Am Freitag sind wir um 10 Uhr in die Stadt gefahren. Eine kleine Gruppe ist in den Leipziger Zoo gegangen, andere hatten eine touristische Stadtführung gebucht, die „Geschichten und Geschichte“ hieß, wieder andere hatten sich schon Konzerte ausgesucht. Die Konzerte liefen meist so ab, dass jeweils für 20 Minuten ein Chor dran war und nach 10 Minuten dann der nächste und das parallel an vielen Konzertstätten. Es wurden auch verschiedene Wettbewerbe abgehalten, zu denen sich die Chöre angemeldet haben. Dort ging es dann etwas konzentrierter und ernster zu, aber es wurden tolle Leistungen erbracht. Der Landesjugendchor Hessen, in dem auch unsere Mara mitsingt, hatte gemeinsam mit dem Jugendchor Hochtaunus in der Peterskirche gleich ein anderthalbstündiges Programm mit dem Title „What a wonderful World – Our Voice for our planet“. Ein anderes Highligt war der Auftritt des Chores der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aus Frankfurt, in dem unsere Britta als Studentin auch gesungen hat.
Um 15 Uhr haben wir uns dann in einer sozialtherapeutischen Einrichtung getroffen, in der VocoMotion um 16:00 Uhr einen halbstündigen, nichtöffentlichen Open-Air-Auftritt hatte. Davor haben wir in deren Turnhalle etwas geprobt. Zum Auftritt kam dann noch ein Kinder-/Jugendschulchor aus Lindau, der nach uns dran war. Wir waren gegenseitig unsere besten Zuhörer, von den Patienten dort haben sich auch einige zu uns gesellt. Es hat allen Spaß gemacht. Am frühen Abend war in der Thomaskirche eine Motette zu hören, ein kleiner Gottesdienst mit vielen hochkarätigen Chorbeiträgen. Auch hier war dann eine kleine Gruppe von uns, und andere haben sich etwas anderes angehört, je nach Musikgeschmack
Wer schon vor der Busheimfahrt „platt“ war, hat sich mit anderen, denen es auch so ging, ein Taxi genommen und ist schon vorher ins Hotel zurück gefahren. Es haben sich auch immer ein paar Leute zusammengetan, um gemeinsam irgendwo zum Essen einzukehren. Es sind so alle ganz gut zurechtgekommen.
Am Samstag ging es wieder gemeinsam mit dem Bus in die Stadt, man wurde schon immer sicherer, was man jetzt machen könnte. Heute war das erste Highlight ein Mitsing-Konzert „Das Publikum singt Opernchöre, die begeistern“. Hierzu hatten sich Sänger der Oper Leipzig ins Publikum gemischt und dann wurde vom Blatt abgesungen, Unsere Leute, die dort teilgenommen haben, waren wirklich begeistert. An diesem Tag hatte VocoMotion um 14 Uhr einen öffentlichen Auftritt in der Spielstätte „Felsenkeller“, dort waren vor uns auch schon tolle Chöre zu hören. Nach einem kurzen Einsingen und Sound-/Bühnencheck waren wir dann auch schon dran – in schwarz-weiß mit den Liedern: Sound of Silence, Engel, Das Beste und Happy together, wir haben uns ordentlich geschlagen, waren nicht so ganz zufrieden mit uns im Vergleich zu vorher erlebten Chören aber dabei sein ist alles. Danach haben wir unser ehemaliges Chormitglied aus den Gründungsjahren Ansgar Niemann getroffen, der mit Familie in Leipzig lebt. Wir alle haben uns um ca. 17 Uhr in der Nähe der Thomaskirche im Ratskeller Leipziger Brauhaus zum Essen verabredet, wo Gabi und Christa einige Tische für uns reserviert und verteidigt haben. Ansgar war mit einem großen Teil der Gruppe in einem schönen Spaziergang vom Felsenkeller in die Stadt gewandert, entlang am Karl-Heine Hermann-Keller-Kanal und konnte auch einiges Interessantes über die Stadt berichten. Wir konnten dann alle gemeinsam im Ratskeller Leipziger Brauhaus essen und somit einen schönen Abschluss unserer Chorfahrt begehen. Im Wechsel sangen die dort zufällig anwesenden Landesjugendchorteilnehmer und wir Ginsheimer spontane gesellige Lieder. Das machte uns gute Laune. Die zahlreichen Gäste sparten nicht mit Applaus. Nach einem kurzen Auseinandergehen für die „Nachklang-Konzerte“ an verschieden Spielstätten hat uns um 21 Uhr der Bus an der Thomaskirche abgeholt und diejenigen ins Hotel zurückgebracht, die noch in der Stadt waren.
Am Sonntag, alles war wieder im Bus verstaut, sind wir noch einmal in die Stadt gefahren, diesmal nur an die Kongresshalle, wo es 2 Säle gab, in denen Konzerte stattfanden. Hier haben wir die Zeit bis um 13 Uhr mit tollen Chören genießen können. Die meisten von uns erlebten zum ersten Mal ein Chorfest des Deutschen Sängerbundes. Alle waren von der tollen Atmosphäre in der Musikstadt Leipzig begeistert und ließen sich von den vielen unterschiedlichen Angeboten treiben und inspirieren. Das nächste Chorfest findet in drei Jahren statt-2025 in Nürnberg. Jetzt sind wir alle motiviert. Den Impuls, der von so einem Chorfest ausgeht, möchten wir gerne auch an neue Sängerinnen und Sänger weitergeben. Einfach kommen, ausprobieren und mitmachen. SINGEN verbindet.


 


Interne Feier zur Ehrung von langjährigen Vereinsmitgliedern



 

Am Sonntagnachmittag, 24.4.2022, trafen sich die Sänger und Sängerinnen der Chorgemeinschaft zu einer festlichen Feierstunde im Bürgerhaus Ginsheim. Alles war frühlingshaft geschmückt und mit selbstgebackenen Kuchen war alles bestens vorbereitet.
Die Vereinspräsidentin, Anette Reichel, konnte für die Jahre 2021 und 2022 folgende Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit ehren, manche auch nur in Abwesenheit: Karin Götter und Norbert Heller (10 J.), Ute Wedel (20 J.), Susanne Kühn Benning und Annemarie Rebahl (25 J.), Ruth Metzger und Klara Möck  (40 J.), Robert Kammer und Toni Reichmann (40 J.), Hermann Merten und Wolfgang Richter (60 J.), Meinrad Horber und Jakob Reinheimer (70 J.) und Ilse Böhm (75 J.). Zusätzlich überreichte die Vorsitzende des Sängerkreises Mainspitze, Dr. Kirsten Thelen, den Jubilaren Susanne Kühn-Benning, Annemarie Rebahl, Toni Reichmann und Robert Kammer die Ehrenurkunde und Anstecknadel des Hessischen Sängerbundes für die durchgehend aktive Zeit im Chor.
Für das Rahmenprogramm sorgten selbstverständlich die eigenen Chöre, VocoMotion mit „Sound of silence“, „Irische Segenswünsche“ und „Du,du, liegst mir im Herzen“ sowie der Gemischte Chor mit „Nimm dir Zeit“ und „Lieder sind die besten Freunde“. Kurzerhand wurden dann auch noch die Liedermappen ausgepackt, um gemeinsam Fahrten- und Volkslieder zu singen, von denen „Die Gedanken sind frei“ den krönenden Abschluss darstellte.
Die Chorgemeinschaft Ginsheim bereitet sich jetzt auf die Reise zum Deutschen Chorfest nach Leipzig Ende Mai vor, zu dem sie mit einem Bus anreisen wird. Außerdem steht endlich wieder das Altrheinfest an, auf dem die Chorgemeinschaft ihren Pizza- und Getränkestand betreibt, sowie samstags und sonntags für Kaffee und Kuchen sorgt (den guten selbstgebackenen). Die Chorgemeinschaft freut sich auf viele Kunden. Wer Zeit und Lust hat, rund ums Altrheinfest bei Standdiensten und Auf- und Abbau zu helfen, kann sich gerne melden.
Infos zu den Chorproben der Chorgemeinschaft unter 06144/32070 oder www. chorgemeinschaft-ginsheim.de.